16.12.2015 – 10:38

  • POL-MS: Polizei sucht unbekannte Geldabheber - Wer kennt diese Männer?
    Das Foto zeigt den zweiten unbekannten Geldabheber. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

  • POL-MS: Polizei sucht unbekannte Geldabheber - Wer kennt diese Männer?
    Das Foto zeigt einen unbekannten Geldabheber. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

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Münster (ots) – Am 27. August 2015 entwendeten Unbekannte in einem Hotel am Berliner Platz eine Geldbörse aus der Handtasche einer 71-jährigen Frau. Noch am gleichen Abend hoben die Täter mit der erbeuteten Euroscheckkarte einen dreistelligen Bargeldbetrag an Geldautomaten der Volksbank und der Sparkasse Münsterland-Ost auf der Hammer Straße ab. Dabei wurden die Männer videographiert. Wer kennt diese Männer?

Hinweise auf die Täter nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0251 275-0 entgegen.

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Rückfragen bitte an:

Polizei Münster
Angela Lüttmann
Telefon: 0251 - 275 1010
E-Mail: pressestelle.muenster@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/
18. Dezember 2015, 01:21 Uhr

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Promenade: Brutaler Raub – Polizei sucht Zeugen

Opfer eines brutalen Raubes wurde heute in den frühen Morgenstunden (17.12., 03:50 Uhr) ein 24-jähriger Münsteraner an der Promenade in Höhe der Windthorststraße. Fünf unbekannte Täter schubsten ihn von seinem Fahrrad und schlugen und traten unvermittelt auf den am Boden Liegenden ein. Danach nahmen die Räuber sein Portemonnaie und rannten in Richtung Engelenschanze davon. Das Opfer ließen sie schwer verletzt zurück.

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BEI DEN TÄTERN HANDELT ES SICH UM FÜNF MÄNNER MIT SÜDLÄNDISCHEM AUSSEHEN.
SIE SIND CIRCA 20 BIS 25 JAHRE ALT. EINER VON IHNEN TRUG EIN WEISSES T-SHIRT MIT SCHWARZEM MUSTER UND EINE DUNKLE JACKE MÖGLICHE ZEUGEN WERDEN GEBETEN SICH BEI DER POLIZEI UNTER DER RUFNUMMER 0251 275-0 ZU MELDEN.

18. Dezember 2015, 00:52 Uhr

++BITTE TEILEN++10-jähriger Junge aus Bochum wird vermisst –

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Bochum/Oberhausen (ots) – Seit heute Morgen (30.10.2015), 8 Uhr, wird der 10-jährige Junge Stefan Szymkowiak aus Bochum vermisst. Er wurde zuletzt an seiner Schule an der Eislebener Straße in Bochum-Langendreer gesehen. Stefan ist möglicherweise zusammen mit einem 14-jährigen Freund auf dem Weg zum „Centro“ nach Oberhausen. So äußerte er sich gegenüber Mitschülern.

Das Fachkommissariat für Vermisstenfälle (KK 12) fragt: Wer kann Angaben zum derzeitigen Aufenthaltsort des Jungen machen?

Stefan ist 160 cm groß und trägt etwa 5 cm langes, dunkelblondes Haar. Zuletzt war er mit einem grauen Pullover mit roten Nähten, einer Jeanshose und hellen Turnschuhen bekleidet. Er führt einen schwarzen Rucksack mit sich.

 

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Hinweise zum Aufenthaltsort nimmt jede Polizeidienststelle oder die Kriminalpolizei in Bochum unter den Rufnummern 0234/909-4120 oder -4441 (Kriminalwache) entgegen.

Rückfragen bitte an:
Polizei Bochum/Pressestelle
Guido Meng
Telefon: 0234 909 1021
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de

Quelle: www.presseportal.de

7. November 2015, 01:28 Uhr

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In Dresden-Plauen ist eine 29-jährige Frau von zwei Männern überwältigt und von einem der Männer vergewaltigt worden.

Laut Polizei haben die Männer die Frau Mittwoch (21.10.) zur Mittagszeit (13.00 Uhr) vor dem Kellereingang eines Wohnhauses auf der Münchner Straße überwältigt. Einer der Täter hielt die Frau fest, der andere verging sich an ihr, teilte ein Polizeisprecher mit.

Dringender Zeugenaufruf der Polizei!

Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen Vergewaltigung und suchen Zeugen.

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Hinweise an die Polizei: (0351) 483 22 33

Die Polizei teilte in einer Pressemitteilung am Donnerstag mit: Die beiden sprachen die Frau in einer ihr unverständlichen Sprache an und zerrten sie kurz darauf in den Kellerzugang. Dort hielt sie einer der Täter fest, während sich der andere an ihr verging. Nach der Tat flüchteten die beiden in Richtung Münchner Straße.

Täterbeschreibung

Der Haupttäter war zwischen 25 und 30 Jahre alt, etwa 175 bis 180 cm groß und von sportlicher Statur. Er hatte sehr kurze schwarze Haare. Er wurde als südländischer Typ beschrieben. Zur Tatzeit trug er dunkle Kleidung.

Sein Komplize war ebenfalls zwischen 25 und 30 Jahre alt, mit 170 cm jedoch etwas kleiner. Auch er hatte eine sportliche Statur und kurze schwarze Haare. Er wurde ebenso als südländischer Typ beschrieben. Er trug zur Tatzeit eine schwarze Jacke sowie eine dunkle Hose.

Die Polizei fragt: Wer kennt die beschriebenen Personen? Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Straftat gemacht? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

6. November 2015, 01:31 Uhr

Brutaler Täter gesucht

Schreckenstat: Polizei sucht diesen brutalen Treter
Aktualisiert: 05.11.15 – 13:39

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Die Polizei sucht diesen Mann, der am 08.10.2015 einen 29-jährigen Münchner brutal zusammen geschlagen hat.

Altstadt – Ein unbekannter Täter prügelt vor dem „Sunshine Pub“ auf einen wehrlosen Betrunkenen ein. Eine Zeugin filmt den Vorfall – jetzt sucht die Polizei nach weiteren Zeugen.

Seine Stunden in Freiheit sind vermutlich gezählt: Nach einer brutalen Schlägerei am hellen Vormittag mitten auf der Müllerstraße fahndet die Münchner Polizei seit gestern mit Bildern nach dem unbekannten Täter. Die Aufnahmen gelangen einer geistesgegenwärtigen Zeugin, die erst die Polizei rief und dann mit ihrem Handy furchtbare Szenen filmte.

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Der Vorfall liegt bereits vier Wochen zurück: Am Donnerstag, 8. Oktober, gerieten zwei Männer im „Sunshine Pub“ im Glockenbachviertel in einen Streit, der sich um 10.40 Uhr vor das Lokal auf die Müllerstraße verlagerte. Die Auseinandersetzung geriet bald derart außer Kontrolle, dass den Augenzeugen Angst und Bange wurde. Zunächst verpasste das spätere Opfer – ein Kaufmann (29) – dem Kontrahenten einen Faustschlag. Der Getroffene schlug zurück, beide landeten auf dem Boden. Am Ende saß der Unbekannte auf dem Opfer und prügelte wie von Sinnen auf den Kopf des Kaufmanns ein.

Doch damit nicht genug: Dann nahm er den Kopf in beide Hände und schlug ihn mehrfach kräftig auf den Boden. Die Frau filmte, wie der etwa 25 bis 30 Jahre Mann (dunkle, lichte Haare, Geheimratsecken, mit einem blauen Eastpak-Rucksack aus Jeansstoff) den Wehrlosen, der 1,6 Promille im Blut hatte und damit ziemlich alkoholisiert war, in den Schwitzkasten nahm. Zu dem Zeitpunkt war der 29-Jährige bereits bewusstlos und blutete stark. Trotzdem trat der Täter dem regungslos am Boden liegenden Mann mit Anlauf zweimal ins Gesicht. Erst dann ließ der Schläger von seinem Opfer ab und flüchtete unerkannt.

Polizei sucht nach Hinweisen zur Tat

Unter anderen Umständen ein glatter Mordversuch. Weil der 29-Jährige die Misshandlungen aber erstaunlicherweise ohne schwerere Verletzungen überstand (die Ärzte diagnostizierten Prellungen im Gesicht, Schürfwunden, Gehirnerschütterung), wird gegen den Schläger nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Aus dem Handy-Video der Zeugin hat die Polizei die oben gezeigten Fotos des Täters für die Fahndung gewonnen. Hinweise zur Identität des Schlägers an die Polizei (Kommissariat 24) unter der Telefonnummer 089/2910-0.

6. November 2015, 01:24 Uhr

POLIZEI STEINFURT

POL-ST: Rheine, Diebstahl eines Pkw

02.11.2015 – 15:31

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Wer kann Angaben zum Verbleib des Fahrzeugs machen?

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Wer erkennt diesen Mann?

POL-ST: Rheine, Diebstahl eines Pkw POL-ST: Rheine, Diebstahl eines Pkw

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Rheine (ots) – Am Mittwoch (16.09.) erhielt die Polizei Kenntnis über den Diebstahl eines hochwertigen Pkw der Firma Audi. Der schwarze Audi RS 5 mit dem amtlichen Kennzeichen ST – RG 1103 stand auf einem frei zugänglichen Firmengelände an dem Lingener Damm. Das Fahrzeug dürfte am frühen Mittwochmorgen (16.09)entwendet worden sein, denn es wurde gegen 02.30 Uhr von einer Geschwindigkeitsmessanlage in Rheine aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen, die den abgebildeten Fahrer erkennen oder die Angaben zu dem Verbleib des Fahrzeuges machen können. Hinweise bitte an die Polizei in Greven, Telefon 02571/ 928 – 4455.

Rückfragen bitte an:

Polizei Steinfurt
Pressestelle
Telefon: 02551 152200

3. November 2015, 02:04 Uhr

Vollstreckungskosten und die Notwendigkeit eine Detektei einzuschalten
Das Oberlandesgericht München entschied aktuell über die Notwendigkeit der Kosten einer Detektei in der Zwangsvollstreckung.

Eine Frau beantragte beim Grundbuchamt, aufgrund gerichtlichen Titels, die Eintragung einer Zwangshypothek auf das Grundstück eines Schuldners. Unter anderem wegen der Kosten einer beauftragten Detektei in Höhe von 239 EUR, die die Vermögensstände des Schuldners und den Arbeitgeber ermittelte.


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Das Grundbuchamt wies den Antrag hinsichtlich des Teils der Kosten von 239 EUR zurück.
Der hiergegen von der Beteiligten eingelegten Beschwerde wurde vom Grundbuchamt nicht abgeholfen. Hiergegen richtet sich die Beschwerde der Beteiligten.

Der Oberlandesgericht wies die Beschwerde zurück und begründete die Entscheidung so, dass Maßnahmen dann notwendig sind, wenn ohne sie die Vollstreckung nicht betrieben werden könnte, nicht aber bereits schon, wenn sie nur einen Vorsprung vor anderen Gläubigern schaffen sollen.

Den weiteren Gründen ist zu entnehmen, dass die Notwendigkeit nicht vorliegt bei Befürchtungen, betreffend der Dauer bzw. des Erfolgs der gesetzlichen Vollstreckungsmaßnahmen.

27. Oktober 2015, 00:24 Uhr

Auch Städte & Kommunen setzen Detektive ein

Einige Städte / Kommunen beauftragen heutzutage Detekteien um wegen Lohnfortzahlungs-Betrug zu ermitteln. Ziel hierbei ist es besonders häufig kranken Mitarbeiter einen Lohnfortzahlungs-Betrug nachzuweisen welcher zu einer fristlosen Kündigung führen kann.




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Laut führender deutscher Detekteien stieg die Nachfrage von Städten und Kommunen dieses Jahr merklich an. Ein Grund hierfür ist wohl der teilweise hohe Kostendruck, welcher sich auf viele Gemeinden auswirkt. Und häufig habe die beauftragten Detektive auch Erfolg bei den Ermittlungen. So werden z.B. immer wieder Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes Überführt, welche während ihrer vermeintlichen Krankheit Beispielsweise einer Nebentätigkeit nachgehen.

27. Oktober 2015, 00:15 Uhr

Rechtliche Voraussetzungen für private Ermittlungen

Es ist uns gelungen, einen Detektiv zu finden, der im folgenden Artikel die rechtlichen Voraussetzungen des Detektivberufs und der Detektivtätigkeit für Nichtjuristen und Nicht-Privatdetektive ausführlich darlegt. Bernard Schrauwers ist Inhaber einer Berliner Wirtschaftsdetektei und Mitglied im Bund Internationaler Detektive.
Bernhard Schrauwers, September 09:

In der jüngeren Vergangenheit sind immer wieder unseriöse, schlecht ausgebildete Detektive in die Schlagzeilen geraten, weil sie ihre Kompetenzen überschritten und gegen geltendes Recht verstoßen haben. Ein jeder wird sich an die Skandale bei der Deutschen Bahn und Lidl erinnern. Jedoch ist es kaum einem Branchenfremden möglich nachzuvollziehen, warum das Handeln der Detekteien in diesen Fällen unrechtmäßig war, bei einer etwas veränderten Aufgabenstellung und Auftragsdurchführung aber durchaus legitim gewesen wäre.

Rechtliche Voraussetzung für das Tätigwerden von Detekteien
Grundlegende Voraussetzung für das Tätigwerden einer Detektei ist das „berechtigte Interesse“ des Auftraggebers und zwar „im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes“ – Dieser Satz findet sich so, oder so ähnlich in fast jedem Ermittlungsvertrag und wird in der Regel von den Klienten unterschrieben; ohne auch nur einen Moment drüber nachzudenken, was sich dahinter verbirgt.

Daher möchte ich versuchen, das Gesetz bzw. die für Detektivarbeit relevanten Teile kurz zusammenzufassen:

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) reglementiert die Erhebung, Verarbeitung und Speicherung von Daten – Im Falle von Detekteien meist personenbezogener Daten.




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Hierbei wird klar definiert, dass diese Daten (Erkenntnisse aus einer Observation sind nichts anderes) grundsätzlich verwendet (Verarbeitung) und auch archiviert (Speicherung) werden dürfen, dass aber in der Regel die Zustimmung der Person, deren Daten erhoben werden sollen, erforderlich ist. Ohne die Zustimmung der „Zielperson“ ist die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung von Daten nur dann zulässig, wenn der begründete Verdacht besteht, dass die Zielperson einen Rechtsverstoß begeht durch den der Datenerhebende geschädigt wird und gegen den sich der Datenerhebende nicht anders wehren kann als eben durch die Erhebung der Daten. Letztlich dürfen auch nur solche Daten erhoben werden, die für die Verteidigung der Rechte des Datenerhebenden notwendig sind. – Nur dann besteht ein sogenanntes „Berechtigtes Interesse“!

Durften die engagierten Detektive im konkreten Fall ermitteln?

Die Frage ist, wurden die Auflagen, die aus diesem Gesetz hervorgehen bei Lidl und der Bahn eingehalten, oder nicht?

Die Bahn: Aus den Medien war zu erfahren, dass hier pauschal die Kontodaten von Lieferanten, mit den Kontodaten der Bahn selbst, bzw. den Kontodaten der Entscheidungsträger des Unternehmens verglichen wurden um evtl. vorliegende Bestechungen aufzudecken. Es gab also keinen konkreten Verdacht gegen die Überprüften! Somit handelt es sich um einen klaren Verstoß gegen das BDSG. Ein „Berechtigtes Interesse“ lag hier auf Seiten der Bahn nicht vor – der Auftrag hätte von der Detektei nicht durchgeführt werden dürfen.

Anders wäre die Sache verlaufen, wenn zum Beispiel im Rahmen eines Preisvergleiches festgestellt worden wäre, dass die Bahn dem Lieferanten A das Produkt Z zum Preis von 10 € abkauft, während Lieferant B für das selbe Produkt Z nur 8 € erhält. In diesem Fall wäre die Frage berechtigt gewesen, warum nicht alle benötigten Produkte Z beim Lieferanten B gekauft werden. In diesem konkreten Fall wäre unter Umständen auch rechtens gewesen zu überprüfen, ob Lieferant A eventuell Gelder an die Bahn oder den für diesen Lieferanten zuständigen Mitarbeiter der Bahn überwiesen hat, um sich also durch eine Bestechung einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Lieferanten B zu erschleichen.

26. Oktober 2015, 01:06 Uhr

Der Detektivberuf

Es gibt wohl kaum einen Beruf der ähnlich facettenreich ist wie der eines Detektivs. Denn die Einsatzgebiete können ausgesprochen vielfältig, spannend und auch anspruchsvoll sein. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen im Detektivberuf. Mit einer soliden und praxisbezogenen Ausbildung hat man gute Chancen, als selbständiger Detektiv erfolgreich oder aber in einer Detektei angestellt zu werden.

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es im Detektivberuf?
Privatermittler bei ObservationDetektive werden tatsächlich häufig wie im Fernsehen durch Privatpersonen beauftragt, einen Seitensprung aufzudecken und zu dokumentieren. Es kann aber auch darum gehen, Erkundigungen über eine Person einziehen, um z.B. zahlungsunwillige Väter aufzuspüren oder einen Freund oder Familienmitglied zu finden, zu dem seit längerem der Kontakt abgebrochen ist. In diesen Fällen spricht man von einem Privatdetektiv oder Privatermittler.




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Besonders herausfordernd und ausgesprochen vielseitig kann die Arbeit als Detektiv im Wirtschaftsleben sein. Oft werden dafür Ermittler aus spezialisierten Wirtschaftsdetekteien herangezogen. Die Wirtschaftsdetektive werden nicht selten auch ins Unternehmen „eingeschmuggelt“, um Waren- oder Materialdiebstahl, Unterschlagungen, oder Betrug bei Reklamationen aufzudecken. Bei erhöhten Fehlzeiten und häufigem Krankenstand überprüft der Detektiv ob Mitarbeiter beispielsweise einer unerlaubten Nebenbeschäftigung nachgehen. Weiterhin werden Angestellte von Ermittlern daraufhin überprüft, ob sie verbotenerweise mit Konkurrenzunternehmen in Kontakt treten. Die Beauftragung einer Wirtschaftsdetektei durch ein Unternehmen kann auch das Aufspüren von Abhörgeräten oder das rechtzeitige Aufdecken von Sabotageakten zum Ziel haben.

Wie wird man Detektiv?
Die Berufsbezeichnung “Detektiv” ist in Deutschland als solche bisher nicht geschützt und auch die Ausbildung zum Detektivberuf ist nicht geregelt. Die Sicherheitsakademie Berlin bietet jedoch in Zusammenarbeit mit der Industrie und Handelskammer eine anerkannte sechsmonatige IHK-zertifizierte Detektivausbildung an, die in Kooperation mit etablierten Detekteien und Sicherheitsfirmen alle fachlichen und rechtlichen Voraussetzungen sowie auch Handlungssicherheit für die Detektivtätigkeit in den verschiedenen Bereichen vermittelt. Nach erfolgreicher sechsmonatiger Aus- oder Weiterbildung zur “Fachkraft Detektiv (IHK)” stehen den Absolventen vielfältige Einstiegsmöglichkeiten als Angestellter in Detekteien oder Sicherheitsfirmen, aber auch der Weg in die Selbständigkeit offen.

26. Oktober 2015, 01:02 Uhr